GESCHICHTE
WIE ALLES IM FABRICKLI IN GOLDACH IN DER SCHWEIZ BEGANN...
Erfinder August Belz
AUGUST BELZ – DER ERFINDER
TÜFTLER. UNTERNEHMER. FREIGEIST.
Hinter dem SAPOR Prinzip steht August Belz (1907–1971) – Schweizer Unternehmer, Erfinder und leidenschaftlicher Sammler. Seine Idee: feste Seife nicht als Stück herumreichen, sondern erst im Moment der Benutzung mechanisch raspeln und portionsweise dosieren.
Belz dachte weit über Produkte hinaus. Als Freimaurer baute er eine bedeutende Sammlung zu Freimaurerei, Philosophie und Geistesgeschichte auf. Aus ihr entstand später die Bibliotheca Masonica August Belz in St. Gallen.
EIN KOPF VOLLER IDEEN. UND EINE DAVON KLACKT BIS HEUTE.
Trockenseifenspender 1947
SAPOR 1947. GRUNELLA 1954.
ZWEI KLASSIKER. EINE GUTE IDEE.
1947 wird das SAPOR Prinzip Realität: Handrad drehen, feste Seife raspeln, feine Flocken dosieren.
Nur wenige Jahre später schreibt auch F. Gruner Seifengeschichte. Die patentierte Technik der GRUNELLA Seifenmühle bringt 1954 die feste Seife an die Kurbel: drehen, raspeln, waschen.
SAPOR und GRUNELLA entwickeln sich zu zwei eigenständigen Klassikern der mechanischen Seifendosierung – heute vereint unter dem Dach von SAPOR.
HIER WIRD GEKLACKT. DORT GEKURBELT. SEIFE WIRD BEI BEIDEN FRISCH GERASPELT.
NEUE ÄRA HANDHYGIENE
NEUE ÄRA DER HANDHYGIENE
FESTE SEIFE KOMMT IN BEWEGUNG.
In den 1950er- und 1960er-Jahren erobern mechanische Trockenseifenspender Waschräume, Betriebe und den Bahnverkehr. SAPOR wird besonders durch seinen Einsatz bei europäischen Eisenbahnen bekannt.
Das Prinzip passt dorthin, wo Technik funktionieren muss: robust, mechanisch, einfach zu bedienen und portionsweise dosiert.
Aus einem Spender wird ein Stück Alltags- und Industriekultur. Für Generationen gehört das Drehen am SAPOR Handrad genauso zum Waschraum wie das charakteristische Geräusch dazu:
KLACK.
BAHN. BETRIEB. WASCHRAUM. SAPOR.
TRADITION TRIFFT INNOVATION
TRADITION TRIFFT INNOVATION
1947 WAR ERST DER ANFANG.
SAPOR hat das ursprüngliche Prinzip nie einfach konserviert. Über Jahrzehnte entstanden Patente, technische Weiterentwicklungen und neue Spenderkonzepte – vom klassischen Trockenseifenspender über historische Taschenseifenspender bis zu heutigen Entwicklungen wie SAPOLINO.
Auch GRUNELLA lebt weiter: als ikonische Seifenmühle mit Kurbel, Metallgehäuse und eigener Mühlenseife.
Heute verbindet SAPOR historische Mechanik mit neuen Materialien, zeitgemäßem Design, Reparatur, Aufarbeitung und neuen Anwendungen für feste Produkte.
ALTES PRINZIP. NEUE IDEEN. IMMER NOCH EIN KLACK VORAUS.